Geschichte

Gründung

Der KTV Rothenburg wurde am 6. Juli 1948 durch 13 Turner gegründet. Die Gründungsmitglieder rekrutierten sich grossmehrheitlich aus der Jungmännerkongregation. Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

  • Präsident: Simon Zimmermann
  • Präses: August Tanner, Kaplan
  • Oberturner: Josef Zimmermann (ab Oktober Alois Widmer)
  • Aktuar: Werner Bieri
  • Kassier: Alois Fuchs

Ziel und Zweck

"Als polysportiver Verein stellt der Turnverein seine Tätigkeit in den Dienst der Volksgesundheit. Er betrachtet den Sport als wesentliches Erziehungsmittel und als Gegensatz zur Konsumhaltung. Seine Tätigkeit wird von einer christlichen Weltanschauung inspiriert. In zusätzlichen Dienstleistungen soll allen ein sportliches Tun ermöglicht werden, welche aus bestimmten Gründen keinem Sportverein angehören möchten. Der Verein strebt die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen an und schafft Möglichkeiten zur Pflege gesellschaftlicher Kontakte."

Die ersten Turnlokale

Als erstes Turnlokal diente der "Ochsen"-Saal (Saalmiete Fr. 60.- pro Jahr). Aber auch im alten Kirchensaal (Lokal unter dem Chor der Kirche) und auf der alten Brücke über dem Rotbach wurde geturnt. Im Estrich des Hauses Flecken 12 (heute Familie Emil Spiess) wurde an den Ringen geturnt. 1957 wurde die Schulanlage Konstanz mit Turnhalle erstellt.

Die erste Generalversammlung

Die erste Generalversammlung vom 17. Mai 1949 wurde von 15 Mitgliedern besucht. Der Kassabestand bezifferte sich auf Fr. 102.-. Jedes Mitglied des KTV bezahlte einen Jahresbeitrag von Fr. 1.- pro Monat (bei gesamthafter Bezahlung Fr. 10.- pro Jahr). Die Statuten wurden beraten und genehmigt. Auch wurde beschlossen, anlässlich der 1.-August-Feier erstmals vor die Öffentlichkeit zu treten und dem Publikum Turnpyramiden vorzuführen. Man einigte sich, bei schönem Wetter zukünftig die Turnproben im Freien abzuhalten.

Vom KTV zum TSV Rothenburg

Die vor etlichen Jahren vorgenommene Namensänderung gab den Rothenburgern Turnern ein neues Gesicht. Es war nicht nur ein Anpassen an den Wandel der Zeit. Der Wechsel von der reinen Kunstturnerriege zum polysportiven Verein war ein Zeichen der Öffnung. Der Turn- und Sportverein hat sich den zeitlichen Gegebenheiten und der heutigen Bevölkerungsstruktur angepasst und bietet jung und alt die Möglichkeit, ihre Freizeit sportlich aktiv in den verschiedenen Riegen zu gestalten.